Experten-Tipp

Ihr Dach schützt Ihr Gebäude. Bei rechtzeitiger und richtiger Vorsorge wird die Lebensdauer erhöht und werden teure Reparaturen vermieden. Deshalb sollten Sie das Dach und den Dachboden gründlich inspizieren.

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Friedrich Unterganschnigg
Gerichtlich beeideter & zertifizierter Sachverständiger für Bauspengler-, Dachdecker-, Isolierer- & Schwarzdeckerarbeiten

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Chronik

2012

Christoph ist Spenglermeister! Der praktische Teil der Prüfung war die größte Herausforderung. Das  Modell kann sich sehen lassen! Wir gratulieren!!

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2010

Nachdem Christoph ein halbes Jahr mit Buchhaltung und Marketing gekämpft hat, besteht er im April die Unternehmerprüfung in der Wirtschaftskammer Salzburg. Wir sind sehr stolz auf ihn.


2009

Christoph Unterganschnigg besteht souverän die 3 Module der Dachdecker-Meisterprüfung im Alter von 21 Jahren.

Hansi Unterganschnigg qualifiziert sich nach einem Ö3 Aufruf und einer anschließenden Ausscheidung als Vorläufer für das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Seither beginnt für die Familie das Zittern jedes Jahr aufs Neue..........................!!!!!!!


2008

verstirbt plötzlich Erika Unterganschnigg, Glaser- und Spengler-Meisters-Gattin. Sie hinterlässt eine große Lücke. Sie war viele Jahre, bis zur verdienten Pensionierung im Jahr 1992, maßgeblich am Erfolg der Firma beteiligt.

100 Jahre später, nachdem  Hans Unterganschnigg der 1. Clubmeister im Schiclub Zell am See wurde, wiederholte Lisa Unterganschnigg im Alter von 12 Jahren die großartige Leistung ihres Urgroßvaters und wurde Clubmeisterin in der allg. Klasse.

Fritz Unterganschnigg, allgemein gerichtlich und zertifizierter Sachverständiger, erweitert die Fachgebiete  um Dachdecker-, Isolierer- und Schwarzdeckerarbeiten.


2007

Christoph Unterganschnigg, Spengler in sechster Generation, legt die Gesellenprüfung in der Berufsschule Hallein als Jahrgangsbester im Dachdecker- und Spenglerhandwerk ab.
Am 07. Sep. tritt er zum Bundeslehrlingswettbewerb der Dachdecker an, den er als erster Salzburger gewinnen kann.


2002

Das Büro, Lager und Werkstätte sind schon wieder zu klein. Der Betrieb wird um 510 m² erweitert. Es werden neue Büroflächen geschaffen, die Werkstätte und das Lager vergrößert. Der Betrieb umfasst jetzt 1260 m² reine Nutzfläche. Der Umzug in das neue Büro findet im Dez. 2002 statt.


2000

Größtes Unglück der Nachkriegszeit auf dem Kitzsteinhorn nach Brand der Standseilbahn im Tunnel. Auszeichnung mit der Lebensrettermedaille von der Salzburger Landesregierung, die Fritz Unterganschnigg mit 2 weiteren Feuerwehrkammeraden für die Rettung einer Person  in der Bergstation der Gletscherbahnen Kaprun erhielt.


1999

Fritz Unterganschnigg wurde als allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für das Fachgebiet Bauspenglerarbeiten vereidigt.

Kauf des Nachbargrundstückes im Ausmaß von 2150 m².


1996

Geburt von Lisa Unterganschnigg. Römisch 1 für Fritz Unterganschnigg, das 1. Mädchen bei den Unterganschnigg´s (Spengler u. Dachdecker-Linie) nach 72 Jahren.

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1992

übersiedelt der Betrieb zum neuen Standort Prielau, da es aus Platzgründen nicht mehr möglich war, den Arbeitsablauf rationell abzuwickeln.


1990

Die Buchhaltung wird von Marion Unterganschnigg mit dem ersten Computer (Olivetti PSC 286) des Betriebes erledigt.


1988

Geburt von Christoph Unterganschnigg.

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1987

Geburt von Hansi Unterganschnigg.

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1986

Fritz und Marion Unterganschnigg heiraten. Die sechste Generation ist unterwegs.

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1984

starb Johann Unterganschnigg - Glaser- und Spänglermeister. Durch den frühen Tod seines Vaters mußte Fritz Unterganschnigg im Alter von 23 Jahren den Betrieb übernehmen. Da Fritz Unterganschnigg erst die Glasermeistersprüfung abgelegt hatte, mußten während des laufenden Betriebes noch die Spängler- und Dachdeckermeisterprüfung absolviert werden.


1964

starb Franziska Unterganschnigg - Glaser- und Spängler-Meisters-Gattin.


1958

starb Johann Unterganschnigg bürgl. Glaser- und Spängler-Meister. Sein Sohn Johann Unterganschnigg - Glaser- und Spänglermeister und seine Frau Erika Unterganschnigg führen den Betrieb weiter. Johann Unterganschnigg hat sich neben seiner betrieblichen Tätigkeit 10 Jahre politisch als Gemeindevertreter und Stadtrat für Zell am See eingesetzt.


1930

Im Hausverzeichnis von Zell finden wir bereits 305 Häuser ohne die damals selbständigen Gemeinden Bruckberg/Schmitten (1935 zu Zell) und Thumersbach (1939).


1929

Eröffnung der Schmittenhöhebahn, damit war das zweite Standbein im Tourismus - der Winterfremdenverkehr - und für die Fa. Unterganschnigg die Schneeentsorgung von den Dächern gesichert.


1928

wurde der alte Markt Zell vom Salzburger Landtag zur Stadt erhoben. Die Begründung dafür war, daß Zell der älteste Ort deutscher Kultur im Pinzgau ist, der mit Mönchszellen genau wie Salzburg angefangen hat, daß Zell das wirtschaftliche Zentrum des Gaues, der verwaltungsmäßige Mittelpunkt und der Kreuzungspunkt des Verkehrs im Gebirge geworden ist.


1924

starb Anna Unterganschnigg - bürgl. Glaser- und Spängler-Meister-Gattin. Das Eigentumsrecht wurde Johann Unterganschnigg lt. Übergabevertrag von 17.07.1924 einverleibt.


1919 bis 1922

Die allergrößte Geldentwertung in Österreich brachte für die Betriebe große Schwierigkeiten.


1912 u. 1913

treten Hans und Josef Unterganschnigg der Freiwilligen Feuerwehr in Zell am See bei, diese Familientradition, im Dienste der Mitmenschen, hat sich bis heute fortgesetzt.


1908

Schon damals steckte in den Unterganschnigg's ein "Kampfgeist", Hans Unterganschnigg schaffte mit dem gerade bekanntgewordenen "Arlbergstil", beim ersten Skiklub-Lauf vom Ronachkopf in Thumersbach, im Jahre 1908, die Bestzeit und war dadurch erster Klubmeister. Es sollte dem "Meister" damals einige Faßl Bier gekostet haben. Auch Sohn Hans war nach dem Krieg lange Zeit im Skiklub-Vorstand tätig und ein gefürchteter Eishockeyspieler.


1903

verstarb Georg Unterganschnigg - bürgl. Glaser und Spänglermeister- Zell am See im Alter von 58 Jahren. Seine Witwe Anna Unterganschnigg führte sodann den Betrieb bis zum Jahre 1924 weiter. Der Briefkopf einer Rechnung aus dem Jahre 1909 lautete auf Georg Unterganschniggs Wwe. Glaserei und Spänglerei, Zell am See (Salzburg). Herr Rupert Winkler heiratete eine Tochter Anna Unterganschniggs und stellte in dieser Zeit die Konzession für den Betrieb, da der Sohn Hans Unterganschnigg beim Tod seines Vaters erst 13 Jahre alt war.


1902

konnte die Marktbeleuchtung mit elektrischem Strom versorgt werden.


1898

Mit der Eröffnung der Krimmlerbahn kam für die Zeller Wirtschaft eine weitere Belebung.


1892

verstarb Josef Unterganschnigg - bürgl. Glaser- und Spänglermeister in Zell/See


1882

verstarb Gertraud Unterganschnigg - bürgl. Glaser- u. Spängler-Meisters-Gattin


1879

übernahmen der Sohn von Josef Unterganschnigg - Georg Unterganschnigg mit seiner Frau Anna den Betrieb


1864

ist das Glaserer u. Glasererzuhäusl im Markt Zell als Nr. 21 u. 22 im ersten Hausverzeichnis von Zell eingetragen, es gab zu dieser Zeit 94 Häuser und 580 Einwohner. Die niedrige Hausnummer und Zugehörigkeit zur Kirche Zell & (Geb. Fol.72). weisen auf eine sehr frühe Bauzeit hin.


1857

Nach der Eröffnung der Eisenbahn war nach Salzburg und Bad Gastein Zell am See zum wichtigsten Fremdenverkehrsort geworden. Es entstanden eine große Zahl an Beherbergungsbetrieben und die Gewerbs- und Handwerksleute hatten alle Hände voll zu tun.


1855

finden wir unter den 34 Gewerbs- und Handwerksleuten einen Glaserer und Spängler. Viele Berufe von damals sind heute ausgestorben, wie Bräuer, Lebzelter, Hafner, Hutmacher, Weber und Seiler, um nur einige zu nennen.


1847

Eine Feierlichkeit war die Aufnahme eines neuen Bürgers "und es war von altersher yblich, über gemachten Schwur ordentlich mit Wein zu dauffen" und die Burgertaxe zu erlegen. So finden wir 1847 Josef Unterganschnigg, Glasermeister als "Burger zu Zell". Die Bürger wurden immer wieder aufgefordert, der Burgschaft treu zu bleiben und den Anordnungen des Bürgermeisters zu gehorchen.


1839

Am 18. September kauft Josef Unterganschnigg den Glasereibetrieb von seinem Schwager Franz Eder und ehelicht die Glasermeisterstochter Gertraud Eder. Von nun hat sich diese Familie - und man darf sagen, eine "Traditionsfamilie" - bis in die heutige Zeit weitervermehrt. In dieser Zeit hat die Spänglerei begonnen.


1796

Gewerbe treiben im Burgfrieden (zwischen Badhaus und Schiedbach (Schüttbach) = 29, darunter auch ein Glaserei, aber noch kein Spängler. Zu dieser Zeit gab es 81 Häuser, 34 Bürger und 36 Einwohner - in allen auf 70. Der Markt bestand größtenteils aus gemauerten Häusern. Der Schlag von Menschen, welche das von der Natur so gesegnete Zell bewohnen, ist im Durchschnitte wohl, gestaltet, mehr schlank, als eingeschrumpft, und mehr mittelmäßig groß. Man zählt beide Geschlechter, besonders das weibliche, unter die am schönsten gebildeteten der erzstiftischen Landleute.


1765

ist im Gewerbskataster ein Josef Eder als Glaser eingetragen, der bereits vom Vater übernommen hat.


1760

werden zu Zell 17 Personalgerichtigkeiten gezählt, dazu gehörte auch der Glaser. Diese Handwerker konnten auf die Stehr ins Gäu gehen, Die Realgewerbe nicht.


1698

vor nicht ganz 300 Jahren bekam der Glaser zu Zell im Pinzgau die Bewilligung nicht nur als Glaser sondern auch als Glashändler, und noch eine Besonderheit, es durften zu Markt- und Außerhalbzeiten von anderen Glasträgern keine selbige Ware feilgeboten werden. Der Vertriebsschutz wurde jeweils im Jahre 1698, 1756 und 1800 eingetragen (Gewerbskataster). Diese Zunft gehörte zur Innung in der Stadt Salzburg. Die alljährlich abzuhaltende Jahrtage in den Gasthäusern waren mit einem Schmause und Tanz verbunden, und dienten auch nicht Zünftigen zur Unterhaltung, wenn sie tanzlustig waren.